Eindrücke


"One Mind - One Body"

„Es sind die Gefühle, auf die es ankommt, um Vertrauen und Harmonie mit dem Pferd zu finden. Es ist wichtig, präsent zu sein und sich mit sich wohlzufühlen.“

 

Foundation: Bodenarbeit

Schwerpunk in der Foundation-Klasse (50% Bodenarbeit / 50% geritten) sind Übungen, die helfen, eine vertrauensvollere Kommunikation Mensch – Pferd, Pferd – Mensch aufzubauen. Für die Bodenarbeit sind wir mit einem Knotenhalfter, einem Bodenarbeitsseil sowie einer Fahne ausgestattet. Die Bodenarbeit soll sich in die Arbeit aus dem Sattel heraus übersetzen. Bodenarbeit ist wie ein Tanz: Welches Manöver möchte ich tanzen? Wo sind meine Füße, wo sind die Hufe des Pferdes? Wo sind meine Hände und Arme? In welche Richtung gehe ich, in welche soll das Pferd gehen? Ist meine Körpersprache klar genug? Wir üben laterale Biegung, Hinterhand- und Vorderhandwendung, Geschwindigkeitswechsel, Stopps, Rückwärtsrichten (gerade und im Kreis) und vieles mehr. 

Horsemanship im Sattel

Nur wer weiss, wo welcher Huf zu welchem Zeitpunkt ist, kann sein Pferd richtig bewegen. Zu Pauls Programm gehören daher viele Übungen, die dem Reiter helfen, ein besseres Gefühl für den Bewegungsablauf des Pferdes zu entwickeln. Es geht viel um Soft Feel. Manche übersetzen „Soft Feel“ als leichte Anlehnung. Doch Soft Feel ist viel mehr. Es ist die leise und leichte Kommunikation zwischen Reiter und Pferd – und zwar in beide Richtungen. Das Pferd ist weich und nachgiebig und trägt sich selbst. Es versteht die Signale des Reiters und nimmt diese an. Dasselbe gilt aber auch für den/die Reiter/Reiterin. Im Zusammenspiel wird daraus eine echte Partnerschaft, die auf Verständnis und Leichtigkeit basiert. Laterale Biegungen, Hinterhand- und Vorderhandwendungen, perfekte Kreise, Serpentinen, Geschwindigkeitswechsel, Stopps, Rückwärtsrichten und viele weitere Manöver helfen, Rhythmus, Gefühl und den richtigen Zeitpunkt zu erspüren und zu verbessern.